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Die Ahr

 

Quellfassung der Ahr in Blankenheim; Foto: Werner Mertens, Medienzentrum Ahrweiler

 

Die Ahr bildet mit ihren Nebenbächen das zentrale Gewässersystem der sogenannten Ahreifel. Sie entspringt in der Blankenheimer Kalkmulde in Nordrhein-Westfalen bei etwa 520 Metern über dem Meeresspiegel aus einer starken Schüttungskarstquelle (12 Liter pro Sekunde) unter einem alten Fachwerkhaus am Fuße der Blankenheimer Burg.

Nach 18 Kilometern Lauflänge hat sie zwei weitere Kalkmulden durchquert und überschreitet die Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz.

 

Ab dort prägen saure devonische Ausgangsgesteine den Charakter des Gewässersystems.

Die Ahr bei Insul, Herbst 2007; Foto: Klaus Löbner

 

 

Bis Walporzheim verläuft die Ahr in großen Schleifen, um danach eher gemächlich in einer breiten Talmulde, gesäumt von den steilen Lagen des nördlichsten geschlossenen Rotweinanbaugebiets Deutschlands, dem Rhein entgegenzuströmen.

Weinberge an der Ahr bei Dernau

 

 

Bevor sich die Ahr schließlich bei Remagen-Kripp in einer unverbauten und reich verzweigten Mündung in den Rhein ergießt, hat sie eine Strecke von 86 Kilometern hinter sich.

Wenn man allerdings auch die zahlreichen Nebengewässer des etwa 900 km2 großen Einzugsgebiets berücksichtigt, kommen einige hundert Kilometer Fließgewässerstrecke zusammen. Davon liegen alleine etwa 320 Kilometer im Projektgebiet.

 

 

Die letzten Meter bis zum Rhein

 

 

 

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Obere Ahr - Hocheifel

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